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Wärmetherapie und Kältetherapie
Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Jean Aurich

Wärme und Eis sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für die Krankengymnastische Behandlung.

Die allgemeine Wirkung von Wärme und Eis

  • zur Förderung der Durchblutung
  • zum Ausgleich oder Lösen von Verspannungen in Muskulatur und Bindegewebe
  • zur Schmerzlinderung

Bei der Wärmetherapie unterscheidet man

  • feuchte Wärmeanwendung: Heiße Rolle (Behandlung durch mit heißem Wasser getränkten aufgerollten Frotteetüchern mit starker Wärmeintensität und der Möglichkeit gleichzeitiger mechanischer Beeinflussung der Haut)

    Die Wirkung der Heißen Rolle
    • Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz von Wärme
    • Schmerzen im Bereich innerer Organe, bei Akzeptanz von Wärme
    • Störungen der Durchblutung und des Stoffwechsels
    • Psycho-neuro-vegetative Regulationsstörungen
  • trockene Wärmeanwendung: z. B. Heißluft, Rotlicht (strahlende Wärme zur Muskeldetonisierung = Muskelentspannung) und Schmerzlinderung)

Bei frischen Entzündungen bzw. Verletzungen ist Wärmebehandlung nicht angezeigt, kann jedoch auch bei Entzündungen ab dem 3. – 7. Tag und nach Verletzungen des Bewegungsapparates sogar schon nach der ersten halben Stunde angewendet werden.

Eisanwendung (Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte in Form von Eiskompressen, tiefgekühlten Eis-/ Gelbeuteln, direkte Abreibung (Eismassage, Eiseinreibung) provoziert die aktive Produktion körpereigener Wärme. Eis sorgt aber auch dafür, dass die Durchblutung reduziert, der nötige Entzündungsprozess unterbunden und dadurch der Heilungsvorgang gestört wird. Eis behindert gesundes und schädigt krankes Lymphgefäßsystem.

Zur Schmerzlinderung: 5 Minuten nach jeder Übungsbehandlung, ca. 4x täglich; bei rheumatisch entzündlichen Gelenken 10-20 Min. vor der Übungsbehandlung

Die Wirkung von Eis

  • Dämpfung von Entzündungen, Reizung, Schwellung
  • Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit mit Hemmung der Nozizeptoren (Schmerzmeldezellen) = Schmerzlinderung
  • Anregung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonuserhöhung bei kurzzeitigem Kältereiz
  • Minderung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonussenkung bei länger dauerndem Kältereiz

Anwendungsbeispiele

  • Schwellung, Reizung und/oder Entzündung, posttraumatisch, postoperativ, entzündlich
  • Schmerzen
  • Spastische Paresen (länger dauernder Kältereiz)
  • Schlaffe Paresen (kurzfristiger Kältereiz)

Wärmetherapien und Kältetherapien sind nich anzuwenden bei

  • Schwere Sensibilitätsstörungen
  • Trophische Störungen (Stoffwechselstörung in Geweben)
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Angiospasmen (Gefäßkrampf)
  • Schwere Herz-Kreislauferkrankungen
  • Nieren- und Blasenaffektionen
  • Geschädigtes Lymphgefäßsystem
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