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| Physiotherapie | Tuina
Tuina
Praxis
für Physiotherapie und Osteopathie
Jean Aurich
Tui = schieben, Na = greifen
Tuina
ist eine der ältesten Behandlungsformen von Krankheiten und der manuelle
Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Diese ganzheitliche
Therapie orientiert sich an den Meridianen und kann alle funktionellen
und reversiblen Erkrankungen und Störungen behandeln.
Die
chinesische Medizin umfasst fünf Therapiesäulen: Phytotherapie
(Kräutertherapie), Ernährungsmedizin, Qigong, Akupunktur und
Tuina. Diese folgen einem ganzheitlichen Ansatz und ergänzen sich
gegenseitig.
Die Wurzeln der chinesischen Medizin liegen im Taoismus, einer jahrtausende
alten Philosophie, die sich in China aus der Beobachtung der Naturgesetze
entwickelte.
Der Mensch (Mikrokosmos) wird als Teil der Natur (Makrokosmos) wahrgenommen
und unterliegt den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie die Natur.
Daraus sind für die klassische chinesische Medizin wichtige Behandlungsprinzipien
wie die Theorie von Yin und Yang und den fünf Wandlungsphasen entstanden.
lm
Mittelpunkt der chinesischen Medizin steht die Lebensenergie Qi. Sie fließt
über die Meridiane und Akupunkturpunkte durch den Körper. Auf
den beidseitig jeweils 12 Meridianen liegen Punkte, durch die die dazugehörigen
Organe beeinflusst, d. h. der gesamte Lebensstrom unterstützt werden
kann. Gesundheit ist gewährleistet, wenn die Lebensenergie harmonisch
durch den Körper fließt. Krankheit entsteht bei einem Mangel,
bei einem Überschuss oder auch bei einer Stagnation der Lebensenergie.
Der prägnanteste Unterschied zur westlichen Medizin besteht in der
Betrachtung der Energie.
Dieser
ganzheitliche Therapieansatz ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen
pathologischer Veränderungen. Noch bevor degenerative Veränderungen
physiologisch nachweisbar sind, erkennt die chinesische Medizin anhand
von Disharmoniemustern (Syndrome) auf körperlicher, emotionaler und
geistiger Ebene mögliche Erkrankungen und wird vorbeugend eingesetzt.
Der präventive Charakter der chinesischen Medizin ist für die
Zukunft richtungweisend. Die chinesische Medizin hat sich auch in der
Behandlung chronischer und psychosomatischer Erkrankungen sowie in der
Schmerztherapie bewährt.
Anwendungsbeispiele
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Nackenbeschwerden
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Schulterbeschwerden
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Karpaltunnelsyndrom
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Tennisarm
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Kopfschmerz, Migräne
-
Hüft-, Knie-, Sprunggelenksbeschwerden
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