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Osteopathie Hamburg
Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Jean Aurich

In unserer Praxis im Zentrum von Hamburg sind wir auf Osteopathie spezialisiert.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin, die nur mit den Händen ausgeführt wird. Begründet wurde die Osteopathie nach langer Forschung und Beobachtung 1874 von Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) in den USA. Er war zu der Überzeugung gelangt, dass ein Mensch nur dann gesund werden könne, wenn er in seiner Ganzheit (Körper, Geist, Seele) betrachtet, respektiert und behandelt würde.

Die drei Prinzipien der Osteopathie:

  • Der Körper ist eine unteilbare Einheit aus Körper, Geist und Seele
  • Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, Selbstregulationsmechanismen sowie Gesunderhaltungssysteme
  • Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.

Gesundheit und Krankheit aus osteopathischer Sicht
Als Grundlage des Lebens und damit als notwendige Voraussetzung für Gesundheit sah er die ungestörte Bewegung und den ungehinderten Strom der Gewebe bzw. Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Hirnflüssigkeit, Zwischenzellflüssigkeit und Harn) an. Erst durch sie kann die lebensnotwendige Ver- und Entsorgung jeder einzelnen Körperzelle gewährleistet werden, damit diese ihre Funktion optimal ausführen kann. In jeder Sekunde laufen in jeder einzelnen Zelle mehrere zehntausend chemische und physikalische Reaktionen ab, damit täglich etwa 500 Milliarden Zellen abgebaut und neue wieder aufgebaut werden können. Dafür müssen Baustoffe herantransportiert und Abfallstoffe weggeschafft werden. Durch Einflüsse, wie Trauma, Stress, Krankheit, falsche Ernährung etc. kommt es zu Störungen in der Funktion unserer Körpergewebe. Diese bleiben oft lange unbemerkt, da der Körper hervorragende Kompensationsmöglichkeiten kennt. Mit der Zeit zeigen sich jedoch zunehmend Störungen.

So hilft die Osteopathie
Mit gut entwickeltem und geschultem Tastempfinden erspüren die Hände des Osteopathen selbst sehr feine Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat, an den Organen und anderen Gewebesystemen. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, die Barrieren und Stauungen, die sich in Geweben eingestellt haben, zu lösen, um den freien Strom der Körperflüssigkeiten wieder herzustellen. Der Körper bekommt so eine Unterstützung seiner eigenen Heilkräfte und damit die verbesserte Möglichkeit, sich in allen Funktionen zu verbessern bzw. zu gesunden. Die Osteopathie ist also als Hilfe zur Selbsthilfe anzusehen.

So arbeitet der/ die Osteopath/ in
Osteopathen benötigen auch, neben Kenntnissen über Erkrankungen, ein ausgesprochen differenziertes Wissen bezüglich der Embryologie, Anatomie und der Physiologie des menschlichen Körpers. Nach dem Erfragen der genauen Krankengeschichte untersucht der Osteopath – je nach Befund – die Organe, den Schädel, die Gewebe (Knochen, Faszien,…) und Nerven. Dadurch wird die Befundaufnahme noch spezifischer. Danach entscheidet er die Herangehensweise an diesen Menschen. Schwerpunkte richten sich natürlich nach den Ursachen der vorhandenen Probleme und sind bei gleichen Symptomen oft grundverschieden. Es gibt keine zwei gleichen Behandlungen, jedes Mal ist individuell an dem Gegebenen orientiert.

Dauer der osteopathischen Therapie

Osteopathische Behandlungen dauern ca. 1 Stunde und finden im Abstand von einer bis mehreren Wochen statt. Erfahrungsgemäß sind durchschnittlich 4-6 Behandlungen nötig.
Diese Anzahl ist jedoch sehr variabel, da die gesamte Krankengeschichte und der “vitale“ Zustand einen starken Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben.
Privatkassen übernehmen in der Regel die Kosten für osteopathische Behandlungen, die gesetzlichen dagegen nicht.

Informationen über die Einsatzgebiete der Osteopathie

Osteopathie im orthopädischen Bereich

lm orthopädischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und der Gelenke. Diese können bedingt sein durch z.B. Meniscusprobleme, Knorpelschäden, Arthrose, Rheuma, Bandscheibenvorfälle, Verkalkungen oder Gelenk-, Schleimbeutel und Sehnenscheidenentzündungen.
Häufig reagieren auch nach Bandscheibenproblemen wiederkehrende Schmerzen positiv auf die Behandlung. Genau wie Narben nach Operationen an Gelenken oder der Wirbelsäule, durch die es zu schmerzhaften lrritationen kommen kann.
Die Ursache für Blockierungen, „Hexenschuß“, „steifer Nacken“ und Ähnliches liegt oftmals im Körper selbst und zeigt die Überlastung in den entsprechenden Bereichen an. Diese Überlastungen sind in vielen Fällen funktionell bedingt und können osteopathisch gut behandelt werden.
Fehlhaltungen wie Skoliose, „Hohlkreuz“, hohlrunder Rücken oder Rundrücken haben in einigen Fällen auch funktionsbedingte Ursachen und können günstig beeinflusst werden.

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Osteopathie im neurologischen Bereich

Im neurologischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie Sensibilitätsstörungen, Schwindel, Migräne, Trigeminusneuralgien oder andere Nervenreizsyndrome der Hirnnerven. Diese können z.B. zu Seh- oder Geruchs-/ Geschmacksstörungen, Übelkeit etc. führen.
Betont sei nochmals, dass keine zerstörten Gebiete „geheilt“ werden können.
Auch bei starken nervlichen Belastungen, die mit Schlafstörungen, vegetativer Labilität (wie z.B. Herzrasen, Atembeklemmungen), Angst und Konzentrationsproblemen einhergehen, kann eine funktionelle Störung der Auslöser sein.
Nach schweren Erkrankungen sind z.B. Kinder oft deutlich verändert. Auch Erwachsene können vermehrt Probleme haben. Dies kann durch eine Irritation des gesamten Nervensystems hervorgerufen werden.
Bei chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Halbseitenlähmung u.ä. kann die Osteopathie manchmal helfen, dass die Auswirkungen der Krankheit etwas weniger störend sind.

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Osteopathie im kieferorthopädischen Bereich

lm kieferorthopädischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie Bissasymmetrien, Fehlbiss, Kiefergelenksproblematiken, Kiefersperren etc.
Bei einer Regulierung der Zahnstellung, vor allem bei Kindern, ist eine frühzeitige, begleitende osteopathische Betreuung sehr sinnvoll. Sie findet in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kieferorthopäden statt.
Durch lrritationen im Kieferbereich kann es z.B. zu Nervenschmerzen, Kopfweh und Migräne kommen.
Auch Schluck- und Sprachstörungen, sowie Nasenprobleme (Polypen, Nasennebenhöhlenentzündungen) und Augenprobleme (Entzündungen des Tränengangs) können u.U. durch Verschiebungen der Kieferknochen begünstigt werden.
Bei Zahnoperationen, Ziehen von Zähnen, längeren Zahnbehandlungen oder häufigen Entzündungen im Zahnfleisch- oder Zahnbereich wird oft die Kieferregion in Mitleidenschaft gezogen. Die Auswirkungen der o.g. Störungen können durch osteopathische Behandlungen meist deutlich verbessert werden.

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Osteopathie im Hals-Nasen-Ohren-Bereich

lm HNO- Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie gehäuft auftretende Mittelohrentzündungen, v.a. bei Kindern durch einen noch anderen Aufbau des Gehörgangs, Polypen und chronischen Nasennebenhöhlenproblemen.
Die oben genannten Probleme können z.B. durch eine unzureichende Belüftung des Ohrs oder der Nebenhöhlen hervorgerufen werden. Durch zu wenig Blutfluss in den versorgenden Arterien kann es zu Staus, Entzündungen oder auch unzureichendem Aufbau der Nasenschleimhaut kommen.
Dies kann auch Ursache für Geruchs-/Geschmacksprobleme sein.
Des Weiteren sind Verbesserungen möglich bei Stimmproblemen, gehäuft auftretender Heiserkeit und/oder Stimmbandentzündungen, z.B. bei Sängern oder Menschen, die viel reden müssen.
Auch Tinnitus kann, je nach Ursache, durch osteopathische Behandlungen verbessert werden.
Voraussetzung ist, dass es zu keinen organischen Schäden kam (z.B. Knalltrauma), sondern dass er z.B. stressbedingt ist, genau wie ein Hörsturz.

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Osteopathie im organischen Bereich

lm organischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie Magen-Darmstörungen, z.B. Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Aufstoßen und Neigungen zu Fettunverträglichkeit oder extremer Bedarf an Süßigkeiten.
Auch z.B. nach Infektionskrankheiten wie Typhus oder Hepatitis oder nach Nierenerkrankungen können die entsprechenden Organe in ihrer Tätigkeit eine Beeinträchtigung erfahren haben.
Des Weiteren können unklare Bauchschmerzen ohne organischen Befund häufige Blasen- oder Prostataentzündungen oder andere wiederkehrende Entzündungen im Bauchbereich durch Funktionsstörungen, z B auch durch schmerzhafte Narbenzüge nach Bauchoperationen oder nach Bauchfellentzündungen, bedingt sein.
Chronische Atemwegserkrankungen, Atemprobleme bei körperlicher oder seelischer Belastung, und funktionelle Herz-Kreislaufprobleme können oft durch osteopathische Behandlungen günstig beeinflusst werden.

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Osteopathie im gynäkologischen Bereich

lm gynäkologischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie Regelschmerzen, zu starke/schwache Blutung, Zyklusunregelmäßigkeiten und begleitende Migräne. Des Weiteren sind Verbesserungen möglich bei Endometrioseschmerzen, Zysten, Entzündungen,...
Die oben genannten Probleme können z.B. durch eine unzureichende Versorgung der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Eileiter hervorgerufen werden. Durch z.B: zu wenig Blutfluss in den versorgenden Arterien kann es zu Staus, Entzündungen oder auch Zysten, schlechter Eireifung oder unzureichendem Aufbau der Schleimhaut kommen, so dass keine Einnistung möglich ist.
Ähnliche Störungen können auch durch Veränderungen wie Narben (auch von alten Bauch-Operationen), Verklebungen, schlechter Darm-/Blasenfunktion (und dadurch Spannungen in der Region) etc. hervorgerufen werden.
Schwangerschaft, Geburt und Rückbildungszeit können sinnvoll osteopathisch unterstützt werden.
Auch ungewollte Kinderlosigkeit kann durch funktionelle Störungen mit bedingt sein.

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Osteopathie im reproduktionsmedizinischen Bereich

Auch ungewollte Kinderlosigkeit kann mit durch funktionelle Störungen bedingt sein.
Im Bereich der Reproduktionsmedizin kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden bei Problemen wie Regelschmerzen, ungenügendem Schleimhautaufbau, zu starke/ schwache Blutung, Zyklusunregelmäßigleiten und begleitender Migräne. Des Weiteren sind Verbesserungen möglich bei Endometrioseschmerzen, Zysten, Entzündungen…
Die oben genannten Probleme können z.B. durch eine unzureichende Versorgung der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Eileiter hervorgerufen werden. Durch z.B.: zu wenig Blutfluss in den versorgenden Arterien kann es zu Staus, Entzündungen oder auch Zysten, schlechter Eireifung oder unzureichendem Aufbau der Schleimhaut kommen, so dass keine Einnistung möglich ist.
Ähnliche Störungen können auch durch Veränderungen wie Narben (auch von alten Bauch-Operationen), Verklebungen, schlechter Darm-/Blasenfunktion (und dadurch Spannungen in der Region) etc. hervorgerufen werden.
Schwangerschaft, Geburt und Rückbildungszeit können sinnvoll osteopathisch unterstützt werden.

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Osteopathie im kindertherapeutischen Bereich

lm kindertherapeutischen Bereich kann die Osteopathie hilfreich eingesetzt werden

  • Osteopathie bei so genannten Schreibabys, Spuckbabys und Babys mit Koliken, Schlafstörungen, KISS-Syndrom oder anderen Asymmetrien. Auch Frühchen können zu diesen Symptomen neigen.
    Die o.g. Probleme haben oft ihre Ursache in einer dauerhaft fixierten Lage im Mutterbauch, Zwillingsschwangerschaften oder einer extrem schweren, schnellen oder langen Geburt.
  • Osteopathie bei Kindern z.B. bei gehäuft auftretenden Mittelohrenentzündungen, Polypen und häufigen Bronchitiden, sowie einer generell erhöhten lnfektanfälligkeit. Manchmal sind Kinder nach schwerem Fieber, z.B. im Rahmen einer Infektionskrankheit, in ihrem Wesen verändert. Auch dies kann mit erhöhten Spannungen in den Geweben und daraus resultierenden Funktionsstörungen zusammen hängen.
  • Aber auch Probleme wie Schlafstörungen, Hyperaktivität, gesteigerte Aggressivität und Lern- und Konzentrationsstörungen können ihre Ursache in veränderten Spannungen im Schädel oder in bestimmten Organen haben.
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